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Wwedenski Aleksej Iwanowitsch

Имя кратко: Введенский А. И.
Дата рождения: 14 мая 1861 г.
Дата смерти: 23 февраля 1913 г.
Имя на английском языке: Vvedensky Alexey Ivanovich
Ученое звание: заслуженный (1912) ординарный (1905) профессор (1896) по кафедре Систематической философии и логики (до 1910 – кафедра Метафизики и логики)
Тип персоны: Ученые
Профессиональные интересы: Философия
Краткая биографическая справка:

Wird in Serpuhowo geboren, absolviert das Wifanische Seminar. Liest an dem Seminar Philosophiegeschichte. Lizentiat „Der Glaube an Gott, ihr Uhrsprung und Begründung“ (М., 1891). 1902 Habilitationsschrift „Das religiöse Selbstverständnis das Heidentums. Versuch einer Philosophiegeschichte einer Naturreligion“. Von 1902 bis 1907 Redakteur der Zeitschrift „Selennützliches Lesen“. Von 1892 bis zu seinem Lebensende arbeitet er in der Zeitung „Moskauer Nachrichten“ (unterzeichnet A. Basargin).

Priester Pawel Florenskij erzählt, welchen Einfluss auf ihn das Buch Wwsedensikjs „Der heutige Zustand der Philosophie in Deutschland und Frankreich“ (Современное состояние философии в Германии и во Франции. Сергиев Посад, 1894) hatte. „In dieser selbstgefälligen Zeit reichte mir eine wohltätige Hand Ihr Buch. Ich heilt es für bedeutungslos – kann denn etwas Gutes aus der kirchlichen Schule kommen?

Ich fing an das Buch zu lesen, um mein „Gewissen rein zu halten“, jedoch stellte ich schnell fest, das es von einem analytischem Denker und einem begabten Schriftsteller geschrieben wurde. Je weiter ich las, je mehr überzeugte ich mich wie von dem Autor, wie von Seiner ersten Idee – dass es eine kirchliche Schule geben kann, geben muss und gibt.

Die kirchliche Schule kann, muss und ist etwas Eigenständiges, und  nicht, wie ich früher dachte, nur ein Splitter der weltlichen Schule. Nein, es ist eine besondere Art, genauer der, den ich brauche, genau der, von dem ich geträumt habe, als mein Bewusstsein von den Mängeln der weltlichen Schule betrübt wurde.

Die von Ihnen in all Ihrem Tun, in den Lehrmaterialien, den Artikeln, im privaten Gespräch, in den Lesungen verteidigte Idee wurde für mich eigen und weckte die Frage, was den Inhalt dieser Schule darstellt.

Die Kirchenwissenschaft – ist Ihre Antwort. Diese zweite Idee, die ich mir ebenfalls zu eigen machte, haben Sie der Gesellschaft mit allen Ihnen verfügbaren Mitteln offengelegt.

Es war immer zu spüren, das Ihre Werke sich auf irgendetwas stützen und sich zu irgendwas erstrecken. Es ist, als ob zeigende Hände sich von den Seiten Ihrer Bücher zu etwas ziehen würden. Diese etwas war Kirchlichkeit, und die Wissenschaft, die Sie präsentierten, hat als Aufgabe die Kirchenwissenschaft.

In Ihrem Verständnis ist diese Wissenschaft keine Wissenschaft der theologischen Fakultäten, sondern ein Lebensverständnis, das auf der Kirchlichkeit basiert, das diese in unserem Bewusstsein klärt und vertieft.“

„Melioration (das Bestreben zur Verbesserung und Veränderung des Lebens),  transzendentaler Monismus (dem der Dualismus der Materie und des Geistes unterstellt sind) und eine Katholizität des Bewusstseins, das sind meiner Meinung nach die drei Grundideen und Tendenzen, die, natürlich in einer recht trüben und undeutlichen Form, im Kern der russischen Seele präsent sind“ – sagte Wwedenskij über die russische Zukunft.


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